Dinge, die da kommen

vertreten durch: Cantus Theaterverlag

 

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Theater / Drama

Dinge, die da kommen

 

Autor: Bernd Ernst
Orchestrierung: keine
Besetzung: Herren 1
Dauer: 30–50 Min.
Spielbar ab: ab 18 Jahren

 

Ein Mann – ein Regime naher Schriftsteller – flüchtet sich nach einem gescheiterten Attentat auf ihn in einen, ihm unbekannten Fitnessraum, kämpft dort gegen die Dinge, die da kommenan, trainiert wie besessen seine Muskeln. Er versucht die Wirklichkeit des Terrors zu verdrängen, aber diese drängt wie die Wände eines Raums nach innen, droht ihn zu erdrücken. Kann er sie aufhalten? Wird er sich diesen Vorgängen stellen, oder?

 

Besetzung/Rollen/Charakter

 

Ein Mann, traumatisiert, sollte körperlich und konditionell fit sein, um die geforderten Fitnessübungen während des Spielens durchführen zu können.

 

Bühnenbild/Inszenierung

 

Raum mit Fitnessgeräten

 

Requisiten: 
Eine Couch, ein Tisch, ein Stuhl, ein Regal, ein Dose, ein Glas, ein Löffel, ein Waschbecken, eine Biegehantel, ein Expander, ein Reck, ein Hometrainer, ein Maßband, ein schwarzer Filzstift, ein Garderobenständer, ein Ballnetz mit Fußbällen.

 

Ausführliche Synopsis

 

Ein Regime naher Schriftsteller entgeht nur knapp einem Attentat, ausgerechnet an dem Tag, an dem ihm der wichtigste Literaturpreis des Landes verliehen werden soll. Traumatisiert flüchtet er und findet Unterschlupf im Fitnessraum eines vorübergehend unbewohnten, ihm unbekannten Haus.

Er steht unter Schock, weiß nicht wer er ist, hat sich selbst und die Orientierung im Leben verloren. Im Fitnessraum schottet er sich gegen die Außenwelt ab und beginnt wie besessen zu trainieren gegen die Dinge, die da kommen, aber die Wände des Raums drängen nach innen, drohen ihn zu erdrücken. Er wehrt sich, will nicht wahrhaben, was gerade passiert; will nicht wahrhaben, dass er alles was bisher passiert ist verdrängt hat, in ein anderes ihm angenehmeres Licht gerückt hat, immerzu weggeschaut hat. Er versucht eine Illusion aufrechtzuerhalten. Vergeblich. Die Wände sind stärker. Schließlich stellt er sich der Angst, die von seinem Land ausgeht. Er stellt sich den Dingen, die da kommen. Er stellt sich der Erkenntnis, von der er bereits geahnt hat.

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© Bernd Ernst